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Einsatzbeamte im höheren feuerwehrtechnischen Dienst (Brandreferendar · Brandrat [A13] · Brandoberrat [A14] · Branddirektor [A15] · Leitender Branddirektor [A16])
Der Dienst bei der Berufsfeuerwehr ist interessant und abwechslungsreich. Die Aufgaben der Feuerwehr in den Gebieten Rettungsdienst, Technische Hilfeleistung, Brandbekämpfung und Katastrophenschutz erfordern verantwortungsbewusstes und teamorientiertes Handeln sowie die Bereitschaft, sich uneigennützig für das Gemeinwohl einzusetzen. Vertrauenswürdiges Verhalten innerhalb und außerhalb des Dienstes ist ebenso Pflicht wie die Befolgung dienstlicher Anordnungen.
Einstellungsvoraussetzungen bei der Berliner Berufsfeuerwehr
Einstellung Einstellungen erfolgen nach Maßgabe freier Stellen. Angenommene Bewerber/-innen werden unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf mit der Dienstbezeichnung "Brandreferendar(in)" in den Vorbereitungsdienst eingestellt und erhalten während der Ausbildung Anwärterbezüge, deren Höhe Sie (vorbehaltlich gesetzlicher Änderungen) den verlinkten PDF-Datei mit Berechnungsbeispielen entnehmen können.
Beamte entrichten keine Beiträge zur Sozialversicherung und zur Arbeitslosenversicherung. Sie sind auch nicht krankenversicherungspflichtig; es empfiehlt sich deshalb der Abschluss einer freiwilligen Krankenversicherung unter Berücksichtigung der Beihilfevorschriften. Der Einsatzdienst nach der Ausbildung erfordert die Dienstleistung im Schichtbetrieb, und zwar auch an Sonn- und Feiertagen und zur Nachtzeit. Die daraus entstehenden Erschwernisse werden durch die Zahlung von Zulagen ausgeglichen. Der Urlaubsanspruch beträgt mindestens 26 Tage und steigt mit dem Lebensalter auf höchstens 30 Tage. Während der Ausbildung soll der Erholungsurlaub geschlossen in der unterrichtsfreien Zeit genommen werden.
Ausbildung und Probezeit Die Ausbildung im Vorbereitungsdienst dauert in der Regel 2 Jahre. Auf den Vorbereitungsdienst können Zeiten einer praktischen Tätigkeit die Voraussetzung für die Ablegung der oben genannten Prüfungen sind, sowie für die Ausbildung förderliche Zeiten einer beruflichen Tätigkeit vor oder nach Bestehen der Prüfung bis zur Hälfte, höchstens jedoch bis zu sechs Monaten angerechnet werden. Brandreferendare/innen sollen während des Vorbereitungsdienstes einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche erhalten. Sie sollen deshalb Feuerwehren unterschiedlicher Größe kennenlernen, einen Eindruck von der Arbeit einer Landesfeuerwehrschule, insbesondere durch Mitwirkung bei der Lehrtätigkeit, gewinnen und durch Teilnahme an einem Verwaltungslehrgang sowie durch Hospitation und Mitarbeit in kommunalen und staatlichen Verwaltungen Grundzüge von Verwaltungskenntissen erwerben. Erst danach sollen sie sich für eine berufliche Tätigkeit in einer Berufsfeuerwehr, einer Landesfeuerwehrschule oder Landesdienststelle entscheiden müssen. Die zweijährige Ausbildung enthält abwechselnd theoretische und praktische Ausbildungsabschnitte. Die Ausbildungsabschnitte sind wie folgt gegliedert:
Die Ausbildung endet mit der Brandassessoren/innen-Prüfung. Wer die Laufbahnprüfung bestanden hat, kann nach Maßgabe freier Stellen unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum/zur Brandrat/rätin ernannt werden und erhält Dienstbezüge der Besoldungsgruppe A13. Vor der Ernennung zum Beamten auf Probe und nach Ableistung der Probezeit erfolgt nochmals die Beurteilung der gesundheitlichen Eignung durch den Ärztlichen Dienst. Während der Probezeit, die 3 Jahre (die Mindestprobezeit beträgt 1 Jahr) dauert, müssen sich die Beamten in den Dienstgeschäften der Laufbahn bewähren. Dienstzeiten im öffentlichen Dienst, die vor oder nach dem Bestehen der Laufbahnprüfung abgeleistet worden sind, sollen auf die Probezeit angerechnet werden, soweit die Tätigkeit nach Art und Bedeutung dem zu übertragenden Amt entspricht. Nach erfolgreicher Ableistung der Probezeit erfolgt die Ernennung zum/zur Beamten/in auf Lebenszeit. Gleichzeitig ist damit die Grundlage für alle Beförderungsämter des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes geschaffen. Beförderungen hängen von den dienstlichen Leistungen, weiterer Qualifizierung durch Fortbildungen sowie freien Stellen ab.
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Wir empfehlen Ihnen die Besichtigung einer Feuerwache, um das mögliche neue berufliche Betätigungsfeld besser kennenzulernen. Eine telefonische oder persönliche Anmeldung nimmt jede Feuerwache gern entgegen.
Mehr Informationen, nicht nur aus Berliner Sicht, finden Sie auf der Homepage der "Intrerressengemeinschaft der Brandreferendare und Aufstiegsbeamten für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst" http://www.igbref.de/ . |
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