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Tanklöschfahrzeuge
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TLF 24/50 CAFS Bj. 2009

TLF 24/50 CAFS Bj. 2009

Das Tanklöschfahrzeug wurde von der Fa. Rosenbauer auf ein Mercedes MB 1829 AK Axor-Fahrgestell aufgebaut. Der Euro-4-Motor leistet 210 kw/286 PS. Das allradgetriebene Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 18t. Das Fahrerhaus bietet Platz für bis zu drei Einsatzkräfte. Der 5.000 l fassende Löschwasserbehälter ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die Feuerlöschkreiselpumpe im Fahrzeugheck leistet bis zu 2400 l/min. Das TLF ist auch mit einer Compressed Air Foam System (CAFS)-Schaumanlage ausgerüstet. Der Dachmonitor RM24 für Wasser und Schaummittelbetrieb hat eine Wurfweite von bis zu 70 m und lässt sich auch vom Fahrerhaus aus bedienen. Die feuerwehrtechnische Beladung entspricht in etwa der DIN 14 530 Teil 21 für TLF 20/10 (SL). Zusätzlich ist das Neufahrzeug auch mit einem tragbaren Wasserwerfer, drei Pressluftatmern anstatt zwei sowie mit weiteren Werkzeugkisten u.a. zum Tür öffnen ausgestattet. Das TLF ist mit Analog- und Digitalfunk sowie mit einem Unfalldatenspeicher (UDS) ausgerüstet.

 

 

TLF 16/24 TR

TLF 16/24 TR

Die TLF besitzen Allradantrieb und grobstollige Reifen (Singlebereift). Sie besitzen einen Löschwasserbehälter mit 2.400 Ltr. Inhalt. Zur Wasserförderung befindet sich im Fahrzeugheck eine Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 (1.600 Ltr. pro Minute bei 8 bar). Auf dem Aufbaudach lagern vier Steckleiterteile. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen Wasserringmonitor auf eine Aufnahmevorrichtung am Dach zu installieren. 60 Ltr. Schaummittelkonzentrat in Kanistern stehen ebenfalls zur Verfügung über einen Turbozumischer kann Schaum erzeugt werden. Bedingt durch den kurzen Radstand beträgt der Wendekreis nur 13.100 mm.

 

 

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: MAN 10.224 LAEC
Länge: 6.170 mm
Breite: 2.315 mm
Höhe: 3.140 mm
Radstand: 2.925 mm

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CAFS

TLF 16/24 CAFS im Einsatz

Eines dieser TLF besitzt eine spezielle Schaumanlage zur Erzeugung von Druckluftschaum "CAFS 3000". CAFS bedeutet Compressed Air Foam System, das System stammt aus Amerika. CAFS funktioniert folgendermaßen mittels eines eingebauten Kompressors sowie einer Zumischanlage wird der mit Druckluft komprimierte Schaum erzeugt. Das komplette Luft-Wasser-Schaumgemisch wird dabei über ein normales Strahlrohr abgegeben. Der Vorteil liegt in der relativ großen Wurfweite des Gemisches und eines wesentlich geringeren Gewichtes der Schlauchleitungen. Durch eine manuelle Regeleinrichtung lässt sich nasser oder trockener Schaum erzeugen. Die Wirksamkeit der Brandbekämpfung erhöht sich auch durch das Anhaften des Schaumes am Brandobjekt. Die Wirkung von CAFS ist weitaus effizienter als die Brandbekämpfung durch Wasser. 

 

CAFS im Einsatz

Der Wasserschaden ist geringer, und der Löscherfolg tritt schneller ein. Als Schaummittel wird kein spezielles, sondern herkömmliches Schaummittelkonzentrat (hier 100 Liter Tank) verwendet. Der zusätzliche Bedienstand am hinteren, rechten Gerätefach gibt dazu die Möglichkeit. Selbstverständlich lässt sich mit der Feuerlöschkreiselpumpe im Normalbetrieb auch nur Wasser fördern. Da es sich um zwei getrennte Systeme handelt, ist der Parallelbetrieb beider Systeme möglich. Das TLF-CAFS besitzt dazu einen Löschwasserbehälter mit 2.000 Liter Inhalt.

Dieses Fahrzeug ist auf der Feuerwache Lichtenberg stationiert und wird in die umliegenden Ausrückebereiche 1200, 1600, 6100, 6110, 6120, 6200, 6210, 6220, 6310, 6410 und 6500 bei jeden Feuer zusätzlich alarmiert. Ab Feuer "5 Staffeln" wird es Berlinweit alarmiert.

 

 

 

 

Mehr Informationen über CAFS finden Sie unter folgenden Adressen:

 

 

TLF 24/40 mit Sonderausstattung

TLF 24/40 Sonderausstattung

Die Ausstattung dieses TLF geht weit über die eines herkömmlichen TLF 16 oder TLF 24/50 hinaus. So ist das TLF mit einer Staffelkabine versehen. Alle Sitzplätze, einschließlich der des Maschinisten, sind mit Atemschutzgeräten ausgestattet, die es ermöglichen, mit dem Fahrzeug auch in stärker verqualmte Bereiche vorzudringen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Fahrzeug auch mit einer Wärmebildkamera sowie zwei seitlich ausklappbaren Drucklüftern ausgerüstet.

seitlich ausklappbarer Drucklüfter

Diese Drucklüfter sollen im unmittelbaren Umfeld des Fahrzeuges eine möglichst rauchfreie Atmosphäre schaffen. Ferner verfügt das Fahrzeug über eine rückwärtige Kamera, die mit Einlegen des Rückwärtsganges automatisch aktiviert wird und ein Rückwärtsfahren auch über längere Distanzen hinweg via LCD-Monitor in der Fahrerkabine ermöglicht. Zur Brandbekämpfung steht u.a. ein Dachmonitor zur Verfügung, mit dem bis zu 2.400 l Wasser pro Minute bei 10 bar Druck oder Schwerschaum bis zu 70 Meter weit geworfen werden können. Die Steuerung des Dachmonitors ist mittels Joystick aus der Kabine heraus möglich. Die Löschmittelabgabe kann dabei auch während der Fahrt erfolgen. Insbesondere für den Einsatz bei Wald- und Flächenbränden stehen zum Selbstschutz unter der vorderen Stoßstange drei Bodensprühdüsen zur Verfügung. Alle für die Brandbekämpfung notwendigen Einrichtungen wie Dachmonitor, Wärmebildkamera, Ventilatoren und Rückfahrkamera sind von innen heraus steuerbar, das heißt, ohne dass die Besatzung das Fahrzeug verlassen muss. Dies lässt in begrenztem Umfange auch den Einsatz dieses Fahrzeuges in überbauten Bereichen zu.

 

Als Löschmittel führt das TLF 24/40 4.000 l Wasser sowie 400 l Schaummittelkonzentrat mit. Die im Fahrzeugheck eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 hat eine tatsächliche Leistung von 2.350 l/min.

hinterer Einstieg

 

 

 

 

Mit der Indienststellung des neuen TLF 24/40 hat die Berliner Feuerwehr nun ein weiteres effektives Einsatzmittel für die Bekämpfung von Großbränden, Wald- oder Flächenbränden oder zur Wasserversorgung über lange Wegstrecken (Pendelverkehr) zur Verfügung. Stationiert wird das TLF 24/40 auf der zentral an der Stadtautobahn A 100 gelegenen Feuerwache Charlottenburg-Nord. Hier wird es im Springerverfahren mit dem LHF B besetzt.

 

Seitenansicht offen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: DaimlerChrysler 1528 4x4 "Atego"
Motor: 205 KW / 279 PS TD
Zul. Ges.-Gew.: 16 Tonnen
Aufbau: Rosenbauer
Sitzplätze: 6
Löschwassertank: 4.000 Liter
Schaummitteltank: 400 Liter
Sonderausstattung: Dachmonitor RM 25 E, 2 Ventilatoren (je 10.500 m³/h), Wärmebildkamera, Rückfahrkamera, Bodensprühdosen, 6 PA
Lackierung: tagesleuchtrot (RAL 3024)

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TLF 24/50 CAFS

TLF 24/50

Das TLF 24/50 CAFS ist ein grundsätzlich an die Norm angelehntes und den besonderen Anforderungen an die Berliner Feuerwehr angepasstes Tanklöschfahrzeug.

Es bringt sowohl im Wald als auch im Stadtgebiet seine guten Fahreigenschaften positiv zur Geltung. Die Eignung geländegängiger TLF hat sich im Probebetrieb durch mehrere seit 1999 im Dienst befindlichen TLF 16/24 bestätigt.

 

 

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: Daimler Chrysler
Länge: 7.340 mm
Breite: 2.480 mm
Höhe: 3.240 mm
Radstand: 3.910 mm
Zul. Gesamtgewicht: 18.000 kg

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TLF 20/24

TLF 20/24

 

 

 

Dieses TLF 24/20 ähnelt dem TLF 16/24 ist aber auf einem Fahrgestell mit längeren Radstand aufgebaut. Dies lässt einen geräumigeren Fahrerraum und einen größeren Geräteraum im Aufbau zu. Das Fahrzeug ist mit entsprechender Bereifung und Allradantrieb geländegängig. 

 

 

 

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: MAN LE 14.280
Aufbau: Rosenbauer
Länge: 6.880 mm
Breite: 2.350 mm
Höhe: 3.150 mm
Radstand: 3.600 mm

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TLF 24/60

TLF 24/60

Die Berliner Feuerwehr beschaffte 1991 zwei Tanklöschfahrzeuge (TLF 24/60) mit Rosenbauer-Aufbau. Insgesamt sind sieben TLF 24/50 flächendeckend über das Stadtgebiet verteilt. Sie dienen als "Wasserlieferant" bei Einsatzstellen mit schlechter Wasserversorgung. Ebenso gehören Flächen- und Waldbrände zum Hauptaufgabengebiet dieser Großtanklöschfahrzeuge. Bei den 1991 beschafften Fahrzeugen handelt es sich um MAN 17.232 mit einem Aufbau der Firma Rosenbauer. Aufgrund der großzügig gewählten Fahrgestelle besitzen diese beiden TLF sogar Löschwasserbehälter mit einem Inhalt von 6.000 Liter. Um aber einen einheitlichen Titel für diese Fahrzeugkategorie zu benutzen, laufen sie weiterhin als TLF 24/50.

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: MAN 17.232
Aufbau: Rosenbauer
Länge: 7.500 mm
Breite: 2.500 mm
Höhe: 3.300 mm
Radstand: 3.950 mm

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TLF 24/50

TLF 24/50

Um ihren Bestand an TLF 24/50 zu aktualisieren, beschaffte die Berliner Feuerwehr in den Jahren 1984-1991 insgesamt sieben TLF 24/50. Nicht nur MAN-Fahrgestelle sondern auch Mercedes-Fahrgestelle kamen hierbei zum Einsatz. Bei dem 1985 beschafften Fahrzeug handelt es sich um einen MB 1625 mit Bachert-Aufbau.

 

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: Mercedes-Benz 1625
Aufbau: Bachert
Länge: 7.000 mm
Breite: 2.500 mm
Höhe: 3.100 mm
Radstand: 3.600 mm

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TLF 24/50

TLF 24/50

Bis 1984 gehörte nur ein TLF 24/50 auf Magirus-Fahrgestell zur Schaumgruppe der Berliner Feuerwehr. Hierbei handelte es sich um ein sogenanntes ZB 6/24 auf Magirus-Deutz 200 D 16 A. Dieses TLF kam aus dem ehemaligen Bestand des Berliner Flughafen Tempelhof. Die erste Neubeschaffung erfolgte dann ebenfalls 1984. Zur Verwendung kam ein MAN 16.240 FA mit Bachert-Aufbau. Ein Jahr später folgte ein weiteres Fahrzeug dieser Bauart jedoch mit einem klappbaren Rosenbauer-Werfer.

 

 

 

 

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: MAN 16.240
Aufbau: Bachert
Länge: 7.350 mm
Breite: 2.500 mm
Höhe: 3.350 mm
Radstand: 3.800 mm

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TroLF 2000

TroLF 2000

Im Jahre 1992 wurde ein TroLF 2000 bei der Berliner Feuerwehr in Dienst gestellt. Der Grund lag in der Aussonderung der bis dahin verwendeten TroTLF, woraus sich ergab, dass ein Mangel an solch einem Fahrzeugtyp mit entsprechenden Löschmitteln bestand. Bei dem neuen TroLF 2000 handelt es sich um einen MAN 14.232 FA mit einem Ziegler-Aufbau. Dieses Fahrzeug gilt als reines Trägerfahrzeug für Sonderlöschmittel. Ausgestattet mit einer 2000 kg Pulverlöschanlage und einer 300 kg CO²-Löschanlage kann das TroLF bei Bedarf nachalarmiert werden. Beiderseitig stehen je eine Schnellangriffseinrichtung S-32-30 mit einer Pulverpistole (Leistung 5 kg/sek.) zur Verfügung. Weiterhin ist das Fahrzeug mit einem klappbaren Pulverwerfer mit einer Wurfleistung von 40 kg/sek. ausgerüstet. Das Löschmittel CO² dient der Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen, wo auf ein rückstandsloses Löschmittel Wert gelegt wird (elektrische Anlagen etc.). Hierzu steht bei dem TroLF 2000 ebenfalls ein Schnellangriff mit 60 m Schlauch zur Verfügung. Die Versorgung erfolgt über eine Flaschenbatterie mit 10 Druckgasbehältern á 30 kg Inhalt. Zur weiteren Zusatzbeladung des Fahrzeuges gehören tragbare Pulver- und CO²- Löscher. Dieses TroLF und ein noch erhaltenes TroTLF sind zur Zeit der einzige größere Pulvervorhalt bei der Berliner Feuerwehr. Bei größerem Bedarf können die verschiedenen Werkfeuerwehren um Hilfe gebeten werden.

 

 

Technische Daten
Fahrgestell: MAN 14.232
Aufbau: Ziegler
Länge: 7.190 mm
Breite: 2.500 mm
Höhe: 3.260 mm
Radstand: 3.650 mm

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